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    Donnerstag, 25.09.2017

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Der Stadtrat gibt dem Weimarplatz und Nachbarstraßen neue Namen





Weimars Stadtparlament vertagt Weihnachtsmarkt-Standgelder und will Museum für Ur- und Frühgeschichte halten   

Weimar. Mehr als 20 Anträge und Beschlussvorlagen hat der Stadtrat am Mittwochabend behandelt. Eine der emotionalsten schaffte es letztlich nicht auf die Tagesordnung. Die geplante Änderung der Marktsatzung und der Marktgebührensatzung wurde von der Verwaltung noch vor Sitzungsbeginn zurückgezogen. Damit reagierte sie auf Stimmen aus dem Stadtrat, wonach die Mehrheit nach dem offenen Brief langjähriger Markthändler zum Weihnachtsmarkt nicht mehr sicher war.

Die Unterschriften aller Fraktionsvorsitzenden und des Oberbürgermeisters trug ein Dringlichkeitsantrag unter dem Titel „Erhalt des Museums für Ur- und Frühgeschichte Thüringens in Weimar“. Ohne Gegenstimme beschloss der Stadtrat bei zwei Enthaltungen diese Forderung. Gleichzeitig wurde der OB beauftragt, in den weiteren Verhandlungen mit dem Freistaat über einen Kulturstadtvertrag die Aufnahme des Museums in den Vertrag zu erreichen. Die Stadtratsmitglieder, die einer Koalitionspartei der Landesregierung angehören, sollen zudem auf ihre Landesgremien und -vorsitzenden einwirken.

Das Ende des Weimarplatzes ist mit dem Beschluss 155 des Stadtrates vom Mittwoch besiegelt. Der Name war einst ein Kompromiss, um die Bezeichnung „Gauforum“ aus dem Alltag zu verdrängen und dem Landesverwaltungsamt eine eindeutige Adresse zu geben. Jetzt benannte der Stadtrat mehrere Straßen und Plätze zwischen Neuem Bauhaus-Museum und Weimar Atrium um. Der Platz östlich vor dem Museum heißt künftig Stéphane-Hessel-Platz. Die verlängerte Asbachstraße zwischen Thälmann- und Bertuchstraße heißt Oskar-Schlemmer-Straße und gibt dem Museum eine Adresse. Der Weimarplatz wird aufgeteilt in eine Straße und einen Platz. Der Platz heißt Jorge-Semprún-Platz. Die Straße zwischen Milchbar und Rathenauplatz heißt Harry-Graf-Kessler-Straße.

 

Quelle: Weimar

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